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SVP Ortspartei Hinwil | 23.02.2012
Die Geschichte der SVPVon der BGB zur Schweizerischen Volkspartei![]() Auch wenn als Gründungstag der Schweizerischen Volkspartei SVP offiziell der 22. September 1971 angegeben wird, so geht die Parteigeschichte doch bis 1917 (Gründung der Zürcher Bauernpartei) zurück. Die Schweizerische Volkspartei darf damit auf eine respektable Parteigeschichte zurückblicken, handelt es sich doch bei der SVP um einen Zusammenschluss zweier traditionsreicher Parteien: der Schweizerischen Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei (BGB) und der Demokratischen Parteien der Kantone Glarus und Graubünden. Die ehemalige Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei (BGB)![]() Die Wurzeln der SVP finden sich in den Kantonen Zürich und Bern. Die Entstehung der SVP des Kantons Zürich geht auf das Jahr 1917 zurück, als 305 Delegierte des Zürcherischen Landwirtschaftlichen Kantonalvereins (ZLKV) an einer ausserordentlichen Versammlung beschlossen, eine Bauernpartei zu gründen. Bereits wenige Wochen danach errang diese bei den Kantonsratswahlen auf Anhieb 47 Sitze. Dieser Erfolg war wegweisend für weitere Bauernpartei-Gründungen in anderen Kantonen. Die BGB - ursprünglich eine OppositionsparteiDie BGB, welche ursprünglich als Oppositionspartei gegen den vorherrschenden Freisinn entstanden ist, wurde 1929 Bundesratspartei. Ihr erster Vertreter in der Landesregierung war der legendäre Berner Rudolf Minger. Die ehemalige Demokratische Partei
![]() In den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts entstand die Demokratische und Arbeiterpartei des Kantons Glarus. Auch die nach dem Ersten Weltkrieg in Graubünden gegründete Demokratische Partei war aus dem Freisinn hervorgegangen. Nach dem Herkommen der Mitglieder beurteilt, waren die Demokraten in Graubünden und Glarus vorwiegend eine Partei der Kleinbauern, Angestellten und freien Berufen. Im eidgenössischen Parlament waren die Demokraten der Kantone Graubünden und Glarus mit je zwei National- und Ständeräten vertreten. Zusammen mit dem demokratischen Zürcher Nationalrat bildeten sie gemeinsam mit den drei Nationalräten der EVP bis zum Ende der Legislaturperiode 1967 - 1971 eine Fraktion. Die Vereinigung
![]() Gründe zur Vereinigung zwischen BGB, Bündner und Glarner Demokraten gab es viele. Im Vordergrund stand - namentlich für die Demokraten - die Basisverbreitung und damit die Verstärkung der Parteien, die umso notwendiger erschien, als die Politik je länger desto mehr eidgenössisch geprägt war. Mitbestimmend war aber auch der Versuch, der ständig zunehmenden Zersplitterung der Parteien entgegenzuwirken. So schlossen sich 1971 BGB, Bündner und Glarner Demokraten zusammen. Die kleinste Bundesratspartei nannte sich fortan Schweizerische Volkspartei (SVP). Wenn auch die Politik und nicht der Name das Profil einer Partei bestimmen, so kündete die Namensänderung doch den Aufbruch in neue Zeiten an. Waren die ehemaligen BGB-Politiker wie auch die Demokraten ausgesprochene Vertreter von beruflichen Interessengruppen (Landwirtschaft, Gewerbe, freie Berufe), so weitete sich der Blick der SVP. Mit dem Begriff Volkspartei hielt die SVP aber auch an den heute tragenden politischen Säulen aus dem Kreise der Landwirtschaft und des Gewerbes fest und bringt damit zum Ausdruck, dass die Arbeitnehmer und weitere Bevölkerungskreise als gleichberechtigte und gleichwertige Kraft den Parteikurs mitbestimmen. Erneut dokumentiert wurde dieser Anlauf zur Verbreiterung der Basis im Jahre 1977, als eine Arbeitsgruppe unter dem damaligen Parteipräsidenten Dr. Fritz Hofmann einen Bericht über die Reorganisation und die Öffnung der Partei vorstellte. In einer Serie von vielbeachteten Programmparteitagen in den Jahren 1977 und 1978 gab sich die SVP ein neues und modernes Grundsatzprogramm. Der Beschluss dieses neuen Programms entsprang auch einer dringenden Notwendigkeit - die SVP befand sich damals auf einem Tiefststand mit einem Wähleranteil von 9,9 Prozent und einer Fraktion von nur 21 Mitgliedern. Die Schweizerische Volkspartei heute
![]() Die SVP erreichte mit fast 29 Prozent Wähleranteil ein Rekordergebnis, das seit Einführung der Proporzwahlen nie zuvor eine andere Partei erreicht hatte. Seit 2003 war die SVP mit zwei Bundesräten in der Regierung vertreten. Diese Doppelvertretung sollte allerdings nur kurze Dauer haben: Am 12. Dezember 2007 schlossen sich SP, Grüne, CVP und Vertreter der FDP zusammen und wählten Christoph Blocher ab. Damit setzten sie einen jähen Schlussstrich unter das System der Konkordanz. Die anderen Parteien schickten die SVP in die Opposition: Ab Dezember 2007 hatte die SVP keinen Vertreter mehr in der Landesregierung. Mit der Wahl von Ueli Maurer in den Bundesrat, machte das Parlament am 10. Dezember 2008 einen ersten Schritt zur Wiederherstellung der Konkordanz. Obwohl die Intrige der Mitte-Links-Koalition ein Jahr zuvor noch nicht vergessen war, hat die SVP auch aufgrund der schwierigen Wirtschaftssituation die Bereitschaft gezeigt wieder Regierungsverantwortung zu übernehmen. Gemessen am Wähleranteil bleibt die Partei in der Landesregierung aber weiterhin deutlich untervertreten und wird deshalb mittelfristig einen zweiten Sitz im Bundesrat anstreben. Die Struktur der SVP
![]() Etwa ein Fünftel der Mitglieder stammt aus der Land- und Forstwirtschaft, ein weiterer Fünftel aus den freien Berufen (Gewerbe, Ärzte, Juristen etc.). Die restlichen drei Fünftel der Mitglieder sind zu den Arbeitnehmern (Angestellte, Arbeiter, Beamte, Lehrer etc.) zu zählen. Die SVP verfügt damit im Vergleich zu allen übrigen Parteien über die wohl breiteste und ausgewogenste Zusammensetzung der Basis. Unternehmer wie Peter Spuhler, Hansruedi Wandfluh, Jean-François Rime oder Walter Frey prägen die Politik der SVP. Auch der Sport ist mit Exponenten wie Simon Schenk, Adrian Amstutz oder Jürg Stahl in der SVP verankert. Ein überaus starkes Wählersegment stellen die jüngeren Generationen. Mit Lukas Reimann, Natalie Rickli, Jasmin Hutter, Andrea Geissbühler und Toni Brunner stellt die SVP auch junge Vertreter im Nationalrat. Die SVP kann somit durchaus als echte, moderne Volkspartei bezeichnet werden. Heute ist die SVP in allen vier Sprachregionen unseres Landes vertreten sowie in allen 26 Kantonen und Halbkantonen. |
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Assemblées des délégués à Berg (TG)
Agenda
07 07.03.2012, 20:00 Uhr Vorstandssitzung 13 13.03.2012, 20:00 Uhr Parteiversammlung 20 20.03.2012, 20:00 Uhr Gemeindeversammlung findet nicht statt!!! 22 22.03.2012, 20:00 Uhr Sessionsveranstaltung in Wald
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